UFS Newsletter 01/20

geschrieben von: admin

Personelles

Ab dem 1. Januar 2020 erhielt das UFS-Team
Verstärkung durch Angela Guntlin. Dank ihrer langjährigen Erfahrung im Versicherungs- und Brokergeschäft und ihrer kundenorientierter
Arbeitsweise ist sie eine grosse Bereicherung für das UFS-Team. Sie hat die Aufgaben von Sara Antonelli übernommen, welche die UFS per Ende 2019 verlassen hat.

Vorstoss zum Verbot von Courtagen im Rahmen der Pensionskasse

Mit der Interpellation Nr. 19.3329 ersucht Mathias Reynard (SP) den Bundesrat den heutigen Mechanismus der Brokerentschädigungen von Pensionskassen zu unterbinden. Ihm reicht die aktuelle Transparenz (gemäss Art. 48k BVV2) nicht aus, obwohl bereits heute die Versicherungsbroker die Art und Weise der Entschädigungen von Pensionskassen offenlegen müssen.
UFS weist alle Einnahmen seit über 5 Jahren im Betreuungskonzept transparent aus. Der Berufsverband der Broker (SIBA) wehrt sich mit diversen Partnern gegen diesen Antrag und vertritt die Ansicht, dass das aktuelle Modell keine Anpassung benötigt.
Trotzdem geht UFS davon aus, dass den Versicherungsbrokern ein Wechsel im Entschädigungsmodell bevorsteht. Aus diesem Grund wird UFS die betroffenen Kunden in diesem Jahr kontaktieren, um die weitere Zusammenarbeit und die damit verbundene Entschädigung zu besprechen.

Übernahme der CSS durch die Zürich

css_zurich

Nachdem bereits in den letzten Jahren die Krankenkassen Sanitas, Concordia und Atupri ihr Unternehmensgeschäft eingestellt haben, publizierte im Januar 2020 die CSS, dass sie sich ebenfalls vom Unternehmensgeschäft zurückzieht und ihr Portfolio der Zürich verkauft. Somit distanzieren sich innert wenigen Jahren vier namhafte Anbieter rund um die Unfall-, Unfallzusatz- und Krankentaggeldversicherung vom Markt. Dies zeigt unweigerlich auf, wie schwierig sich der Versicherungsmarkt bei diesen zu versichernden Risiken entwickelt hat. Ein Grund hierfür ist sicherlich auch die stetig reduzierten Prämien bei Neuzeichnungen von Vertragsabschlüssen. UFS pflegt mit allen relevanten Anbietern auf dem Markt eine Zusammenarbeit und kann somit sicherstellen, dass auch nach dem Wegfall dieser Partner optimale Lösungen gefunden werden.

BVG-Revision

Nachdem die Altersreform 2020 im Jahr 2017 vom Volk abgelehnt wurde, arbeiten unterschiedliche Interessengruppen an einem neuen Vorschlag. Konkret liegen dem Bundesrat vorwiegend Vorschläge von den Sozialpartnern, dem Pensionskassenverband (ASIP) und dem Gewerbeverband (SGV) auf dem Tisch.
Diese unterscheiden sich in vereinzelten Themen grundlegend. Beispielsweise soll der Koordinationsabzug halbiert, der Umwandlungssatz für das obligatorische Guthaben auf 6% reduziert oder die Sparquote angepasst werden. Des Weiteren streben die Sozialpartner einen Solidaritätsbeitrag von 0.5% an. Dieser Beitrag würde zu einem Rentenzuschlag führen. Wohlgemerkt in einem System, bei welchem das Kapitaldeckungsverfahren unterlegt ist. Dies wäre ein Novum und würde die 2. Säule mit der 1. Säule verwässern. Kein Wunder stösst diese Idee auf viel Gegenwehr in einem System, welches erst 1985 per Gesetz aktiviert worden ist und sich in seiner Art gänzlich von der 1. Säule unterscheidet. Eine mehrheitsfähige Lösung steht dringend an.
UFS wird Sie auf dem Laufenden halten und beim nächsten Gespräch weiter informieren.